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Der Relevanz-Impuls 06: Die Content-Ampel von Dr. Kerstin Hoffmann

Die Content-Ampel von Dr. Kerstin Hoffmann stellt die richtigen Fragen an den Content und ermöglicht so einen Qualitätscheck vor der Publikation.

Transkript

Die Content-Ampel von Dr. Kerstin Hoffmann besticht durch ihre Einfachheit. Kerstin Hoffmann bietet Beratung zur Unternehmenskommunikation und zum Marketing und ist den meisten wahrscheinlich unter dem Pseudonym PR-Doktor bekannt oder vielleicht durch eines ihrer zahlreichen Bücher.

Die Content-Ampel soll einen schnellen und gründlichen Qualitätscheck für Inhalte ermöglichen. Die Funktionsweise ist sehr schnell erklärt: Kerstin Hoffmann hat sieben erfolgsentscheidende Aspekte zusammengestellt, aus denen sich ablesen lässt, inwiefern erstellte Inhalte die Bedürfnisse von Zielgruppen und Gesprächspartnern im Moment ihres Erscheinens und auf Dauer treffen.

Ebenso soll das Tool ermöglichen einzuschätzen, wie wirkungsvoll die Inhalte auf die Kommunikationsziele des Unternehmens einzahlen. Die erfolgsentscheidenden Aspekte benennt Kerstin Hoffmann als Relevanz, Timing, Emotion, Beziehung, Story, Nutzen und Interaktion. Diesen Aspekten ordnet sie Ampelstatus zu, also die Farben Rot, Gelb und Grün.

Die Funktionsweise lässt sich sehr gut am Beispiel der Relevanz zeigen. Relevanz verweist im Content-Ampel-Konzept auf die Fragestellung: „Warum sollte jemand sich mit diesem Inhalt beschäftigen?“ Hier lohnt sich ein Blick in die von Kerstin Hoffmann bereitgestellten Zusatzinformationen zu den jeweiligen Aspekten und den jeweiligen Ampelstatus. Darin finden sich auch konkrete Prüffragen, die zur richtigen Sichtweise auf den Content verhelfen.

Bezogen auf den Relevanzaspekt ergibt sich daraus für Unternehmen, dass sie den produzierten Content nach dem jeweiligen Ampelstatus hinterfragen. Also handelt es sich beispielsweise um hauptsächlich selbstreferentiellen Content, der nur über das Unternehmen spricht, dann sollte der Status auf Rot bleiben. Handelt es sich um Content, der sich gut eingliedert in die Website und vielleicht Zusatzinformationen, die besonders unterhalten oder interessant sind aber nicht unbedingt notwendig, dann handelt es sich um Content, der „nice to have“ ist und hat den gelben Ampelstatus. Und handelt es sich um dringend benötigte Informationen, dann bekommt der Content den Ampelstatus Grün und kann so publiziert werden.

Und so geht die Kerstin Hoffmann eben alle Status durch und findet dafür die richtige Fragestellung an den jeweiligen Aspekt und sagt: „Schaust du es Dir nochmal an, hast du das richtig produziert?, und steht jetzt alles auf Grün, dann kannst Du mit dem Content online gehen.

Ich finde diese Ampelkonstruktion sehr ungewöhnlich, und auf die Idee muss man erstmal kommen, das so zu vereinfachen, das eine richtig gute Leistung, quasi diesen Denkprozess hier zu unterstützen, und die Content-Ampel ist ein immer wieder einsetzbares Tool, das finde ich so schön daran.

Klasse finde ich auch, dass die Kerstin Hoffmann diese visuelle Aufbereitung als Infografik bereitstellt auf der eigenen Website unter kerstin-hoffmann.de. Und wenn man will, kann man diese Infografik sogar ausgedruckt als Plakat oder als Postkarte für das Büro bei ihr kostenfrei bestellen.

Die Content-Ampel gibt es hier:

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