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Der Relevanz-Impuls 05: Das FISH-Modell & der Content Radar von Mirko Lange

In seinen Tools FISH-Modell und Content Radar beschreibt Mirko Lange die Funktion von Content und deren Wirkungsweise in Hinsicht auf den Kunden. Harald Ille hat diese Tools unschlagbar gut in seinem Gastbeitrag auf Scompler erklärt.

Gastbeitrag von Harald Ille auf der Website von Scompler. Mehr Infos zu Harald Ille: https://www.digital-enthusiast.com

Transkript

Faszinierende Möglichkeiten bieten nun der Content Radar und das FISH-Modell von Mirko Lange.

Auf der Website von Scompler findet sich ein Artikel mit dem Namen „Der Fisch im Radar – so kommt die Strategie in den Content“. Dies ist ein Gastbeitrag von Harald Ille, in dem er darauf eingeht, welche Möglichkeiten der Content Radar und das FISH-Modell auch unter Berücksichtigung des Story Circles bieten.

Interessant an dem Artikel von Harald Ille finde ich, dass er ganz richtig im Zusammenhang mit den Tools den Begriff der „Systematik“ einführt.

Die jeweiligen Tools systematisieren, sie schaffen also Ordnung, und ermöglichen uns dadurch eine bessere Ausrichtung der Content-Produktion.

Der Story Circle betrachtet laut Harald Ille das Narrativ unseres Contents, von der Idee über die Story hin zur Plattform.

Das FISH-Modell hingegen betrachtet die Funktion des Contents: Welchen Zweck erfüllt also der Content im Rahmen unserer Content-Marketing-Aktivitäten.

Mirko Lange hat die Funktion des Contents unterteilt in Follow Content, Inbound Content, Search Content und Highlight Content, und aus diesen Funktionen bildet er auch den Namen, das Akronym FISH.

Abhängig von der Zielsetzung des Unternehmens ergibt sich auch, welchen Content das Unternehmen bereitstellen sollte. Möchte das Unternehmen beispielsweise die Follower-Zahl erhöhen, sollte es regelmäßig erscheinende Inhalte anbieten, die so interessant sind, dass der Leser diese Informationen auf keinen Fall verpassen möchte und darum auch bereit ist, sich für einen Newsletter anzumelden, der ihn darüber informiert, dass solcher Content auch wieder verfügbar ist.

Inbound oder Lead Content hingegen bietet Mehrwert durch eine besonders aufwändige und umfassende Content-Aufbereitung, zum Beispiel in Whitepapern, mit dem Ziel, dass der Anwender dafür nicht nur seine E-Mail-Adresse, sondern eben auch weitere Informationen zu sich selbst preisgibt.

Search Content hat die Funktion sofort zu informieren, und zwar wie Harald Ille beschreibt: „Search Content muss knapp, schnell, präzise und extrem gut SEO-optimiert sein.

Highlight Content ist abschließend der Content, der besonders auffällt und sehr stark geteilt wird, weil er ebenso ungewöhnlich und besonders ist. Diesem FISH-Modell stellt Mirko Lange den Content Radar zur Seite, und dieser Content Radar hat es in sich, weil er ermöglicht, Inhalte nach ihrer emotionalen Wirkungsweise und nach ihrem Nutzen für den Anwender zu beurteilen, oder wie Harald Ille sagt: „Der Content Radar fragt nach den Beziehungen, die der Content erzeugt“.

Last but not least hilft der Content Radar Unternehmen dabei, abhängig von der angestrebten Wirkungsweise die richtigen Content-Formate zu identifizieren und zu definieren, wie es sich gegenüber dem Wettbewerb mit dem eigenen Content ausstellen will, also ob es Content produziert, der irgendwie zum Produkt dazu gehört, oder ob es sich bei bestimmten Themen als Top-Informationsquelle und dadurch natürlich als Meinungsführer zu etablieren und deswegen auch bereit ist, für diesen Bereich sehr aufwändigen Content zu produzieren mit sehr vielen Ressourcen und eben mit einem erheblichen finanziellen Aufwand.

Für mich ist diese Kombination aus FISH-Modell und Content Radar das leistungsfähigste Tool überhaupt im Content-Marketing-Bereich in Deutschland.